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Musikalische Vesper


Samstag, 13. November, 17:00 Uhr

Dante Alighieri ‐ Wanderer durch Himmel und Hölle

Im Jahr 2021 jährt sich der 700. Todestag des weltberühmten italienischen Dichters Dante Alighieri. Dies ist für uns ein Anlass, sein Hauptwerk, das Versepos „Die Göttliche Komödie“, in das Zentrum unserer Reihe der musikalischen Vespern zu stellen.
In „Der Göttlichen Komödie“ begibt sich der Dichter Dante selbst auf die Reise durch die drei Reiche des Jenseits ‐ durch Hölle, Fegefeuer und Himmel. Er ist bewegt von der Frage nach dem Sinn des Lebens und danach, was den Kosmos im innersten zusammenhält.
Seine imaginäre Wanderung beschreibt Dante eindrucksvoll in wortgewaltigen Versen.
In der Orgelvesper am 13. November 2021 liest Karen Decang ausgewählte Textpassagen aus Dantes Werk und erläutert diese; Adolf Rückert spielt dazu eindrückliche Musikstücke auf der Orgel.
Texte: Karen Decang, Musik: Adolf Rückert

Samstag, 11. Dezember, 17:00 Uhr

Dante und Beatrice

In dieser musikalischen Vesper in der Reihe über Dante Alighieris „Göttliche Komödie“ begegnen wir Beatrice, der Geliebten des Dichters. Auf seiner Wanderung durch das Jenseits führt Beatrices Seele Dante durch das Paradies und die Sphären des Himmels. Wir begegnen der früh Verstorbenen schon in Dantes Frühwerk „La Vita Nuova – Das Neue Leben“, in dem er den Einfluss schildert, den die junge Frau auf ihn ausübt.
Beatrice – war sie eine historische Figur oder „ein Geschöpf der idealisierenden Liebesdichtung Dantes“? Wie war sein Verhältnis zu ihr? Welche Bedeutung hat sie in der „Divina Comedia“ und darüber hinaus? Diesen Fragen wollen wir in dieser Vesper nachgehen.
Texte: Mirjam Andres, Musik: Sophia Kim

Die Entwicklung des Klanges der Orgel
in der ev. St. Laurentiuskirche zu Usingen/Ts

von 1881 bis in die Gegenwart

von Wolfgang Metzler, Sommer 2016
Kirchenrenovierungen sind häufig mit Überlegungen über die zugehörigen Orgeln verbunden, so auch gegenwärtig in Usingen. Bei der vorangegangenen hat in der Schlussphase der Orgelbauer Hans Peter Mebold entscheidend mitgewirkt, der vor 15 Jahren unerwartet früh starb. Der folgende Aufsatz dient u. a. der Erinnerung an ihn. Dank schulde ich insbesondere auch einem der langjährigen Stadtarchivare Usingens, Helmut Fritz, der mich auf viele Dokumente hingewiesen hat und der Orgel sehr verbunden ist.

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